Informationen zum Corona-Virus

Symbilbild Corona-Virus

Das Corona-Virus und damit verbundenen Fragen bestimmen derzeit viele Diskussionen. Beim Landesverband der Lebenshilfe NRW liefen in den letzten Wochen vermehrt Anfragen zum Corona-Virus ein. Daher hat die Lebenshilfe NRW eine kleine Übersicht an Informationen zusammengestellt, die Arbeitnehmer*innen und Arbeitgebern in der Eingliederungshilfe ein wenig aufklären soll. Es gilt aber in erster Linie Ruhe bewahren. In erster Linie sind vor allem ältere Menschen und Personen mit einem schwachen oder vorgeschädigtem Imunsystem gefährdet. Dies betrifft jedoch auch gerade den von der Lebenshilfe betreuten Personenkreis. 

Fallen Mitarbeiter*innen aus, weil diese in Quarantäne genommen werden, so greift das Infektionsschutzgesetz, nach dem ein Verdienstausfall von der zuständigen Behörde des Bundeslandes geleistet wird (§ 56 Infektionsschutzgesetz). In Nordrhein-Westfalen sind dies die beiden Landschaftsverbände. Wichtig hierbei ist, das zuständige Gesundheitsamt muss die einzelne Person in Quarantäne nehmen. Wird beispielsweise eine Schule, Kita oder Werkstatt für Menschen mit Behinderung (vorsorglich) geschlossen, so greift diese Regelung nicht. Dies hat der Leiter LVR-Fachberiech Soziale Entschädigung, Peter Anders, gegenüber der Lebenshilfe NRW noch mal klargestellt.

Der Landesverband ist derzeit bemüht zu klären, wie die Regelung bei Schulschließungen für Kräfte der Inklusionshilfe ist. Standpunkt der Lebenshilfe ist jedoch, dass hier eine möglichst unbürokratische Regelung für die Anbieter der Schulbegleitung getroffen werden muss. Inzwischen ist aber auch klar, dass die sozialen Träger der Eingliederungshilfe unter den Rettungsschirm der Bundesregierung fallen.

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Unternehmen, die Aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Corona-Virus in ihrem Betrieb eingeschränkt sind, können Kurzarbeit beantragen. Die notwendigen Informationen dazu finden Arbeitgeber hier. Informationen zur Kurzarbeit für Arbeitnehmer finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.

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Über aktuelle Entwicklungen zum Corona-Virus informiert das Robert-Koch-Institut (RKI) auf seiner Webseite. Halten Sie hier auch den Twitter-Kanal des RKI im Auge. Wie mit Kontaktpersonen des Corona-Virus umzugehen ist erfährt man ebenfalls beim RKI, und zwar an dieser Stelle. Inzwischen hat das RKI auch Informationen für Pflegeheime und Pflegedienste rausgegeben, die auf Einrichtungen der Eingliederungshilfe angewendet werden können.

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Das Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) hat auf seiner Webseite Informationen in Leichter Sprache zum Corona-Virus als PDF online gestellt. am 10. März 2020 hat das MAGS nun auch eine Erlass zur "Sicherstellung der pflegerischen Versorgung vor dem Hintergrund des Ausbruchs des Corona-Virus" herausgegeben. Am 19.03.2020 hat das MAGS, auch auf massiven Druck der Lebenshilfe NRW hin, Werkstätten sowie weiter Einrichtungen der Eingliederungshilfe per Erlass geschlossen.

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Bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt es zehn wichtige Hygienetipps um Infektionen vorzubeugen. Dort finden Sie auch eine FAQ Corona-Virus (SARS-CoV-2).

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Der DEHOGA Bundesverband informiert Betreiber von Gaststätten, Restaurants und Hotels ebenfalls mit einem Informationsblatt zum Corona-Virus.

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Zehn Tipps für die betriebliche Pandemieplanung stellt der Spitzenverband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung mittels einer kleinen Infobroschüre bereit.

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Über arbeitsrechtliche Auswirkungen und Betriebsschließungen sowie weitere Fragen hat der Kommunale Arbeitgeberverband NRW vergangene Woche bereits in einem Newsletter informiert.

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Beachten Sie auch die Informationen des Paritätischen Gesamtverbandes und der Bundesvereinigung Lebenshilfe.

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Die Lebenshilfe Heinsberg war so freundlich uns eine Präsentation der bereit zu stellen, mit der Sie MItarbeiter*innen und Nutzer*innen informiert hat. Ebenso Hygienevorschriften in Leichter Sprache.

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Wie mit einer Wohnstätte im Falle einer Infizierung umzugehen ist, und welche Maßnahmen man zur Eindämmung vornehmen kann, dazu hat die Stiftung Drachensee Materialen erstellt. Darin wird beispielsweise erläutert wie eine Wohneinrichtung oder Tageseinrichtung in eine temporäre Isolationszentrum für erkrankte Bewohner*innen eingerichtet werden kann.

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Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hat am 23. März 2020 eine klinik-ethische Empfehlung über die Entscheidungen über die Zuteilung von Ressourcen in der Notfall und der Intensivmedizin im Kontext der COVID-19-Pandemie verfasst.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für Menschen mit Behinderung (BAG WfbM) hat am 27. März Antworten auf die wichtigesten Fragen rund um die Corona-Krise und die Werkstätten veröffentlicht.

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Merkblätter der Fachverbände für Menschen mit Behinderungen für Leitungskräfte und Mitarbeitende in gemeinschaftlichen Wohnformen zur COVID-19-Pandemie.

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Zuletzt aktualisiert am 03.04.2020, 16.20 Uhr

 

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