Begegnung schaffen - Barrieren abbauen!

Kamingespräch vom 27. Oktober 2016

Das Kamingespräch war ein besonderes!
Es gab viel zu sehen.
Teilnehmer des Projekts “I am Ich” stellten eine Wanderausstellung vor.
Danach haben Fr. Blumentrath und Frau Sturm-Schmidt gesprochen.
Beide arbeiten in der Flüchtlingshilfe in Olpe.

Es waren 20 Teilnehmer da.

Wir haben zunächst viel über das Besondere in jedem Menschen gelernt.
Unterschiede aber auch viele Gemeinsamkeiten zwischen Menschen entdeckt.
Es ist auch egal woher jemand kommt, wie er aussieht, oder was er macht.

Jeder ist willkommen und gehört zu einer gemeinsamen Gesellschaft!

Zu Beginn begrüßte die Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Lebenshilfe Möglichkeitsdenker Erika Schmidt alle Besucher und stellte das Thema vor:
Durch Begegnung Barrieren abbauen.

Zunächst wurde die Ausstellung angeschaut,
Danach wurde davon erzählt, Fragen gestellt und diskutiert.

Jeder Künstler fotografierte Dinge in seinem Leben, die ihm wichtig sind.
Dazu schrieb jeder etwas über seine Person.
In jedem Bild steckt nun eine tolle Persönlichkeit die es wert ist, kennengelernt zu werden.

Ziel der Wanderausstellung ist es, Menschen neugierig auf andere Menschen zu machen.
Und so ein offeneres und freundlicheres Zusammenleben zu ermöglichen.
Es ist egal wie jemand aussieht, woher er kommt oder welche Religion er hat.
Jeder gehört dazu!

Es gab auch Sekt und Orangensaft
Neugierig haben die Besucher die Ausstellung angeschaut.

Die Künstler erzählten von dem Projekt und ihrer Idee dahinter.
Ihr größter Wunsch:
Eine Gesellschaft die keinen ausschließt!

Im Anschluss erzählten Frau Blumendrath und
Frau Sturm-Schmidt von ihrer Arbeit.
Beide arbeiten in der Flüchtlings-Hilfe und mit Menschen zusammen,
die aus einem anderen Land kommen.
Sie helfen Ihnen hier in Deutschland zu Recht zu kommen und
unterstützen sie dabei, ihre Ziele zu erreichen.

Die Arbeit ist nicht immer leicht. Häufig finden die Menschen keine Kontakte zu anderen Menschen die schon lange in Deutschland leben.

Frau Blumendrath berichtet von Menschen die schon sehr viel erlebt haben. Menschen die vor Krieg flüchten mussten und Angst um ihr Leben hatten. Viele haben immer noch Angst, sie können unsere Sprache nicht sprechen und kennen sich nicht mit unseren Gesetzten und Richtlinien aus. Das ist nicht leicht!

Frau Blumendrath sagt, das Wichtigste für diese Menschen ist Zeit.
Zeit, um anzukommen und sich wieder gut zu fühlen.
Dabei brauchen sie Hilfe.
Menschen, die sie willkommen heißen und sie unterstützen, nett zu ihnen sind.

Frau Sturm Schmidt berichtet von Menschen für die in Deutschland alles ganz anders ist.
Die meisten Menschen haben hier Stress, so sagen sie.
Alle sind immer pünktlich. Männer und Frauen gehen ganz anders miteinander um als in ihren Ländern.
Eine Ausbildung dauert viel länger und ist schwieriger.
Sie erzählt von Wünschen, die diese Menschen haben:
Manche wünschen sich eine Begleitung zum Arzt.
Ein anderer möchte gerne gemeinsam mit anderen Musik machen.
Eine Band haben.
Einige wünschen sich Hilfe bei der Suche nach einer Arbeitsstelle oder einer Wohnung.
Viele hätten gerne Kontakt zu anderen deutschen Menschen.
Ein weiterer wünscht sich ein bisschen Werkzeug, um für eine Schreinerausbildung zu üben.
Ein Anzug und ein weißes Hemd würde einen anderen
glücklich machen.
Die meisten möchte gerne deutsch lernen und sich nützlich machen.
Am Wichtigsten ist Ihnen: In Sicherheit leben zu können.

Viele Wünsche sind klein. Und helfen ist da gar nicht so schwer.

Frau Blumendrath und Frau Sturm Schmidt sind sich einig:
Das wichtigste für die Menschen ist eine Gesellschaft in der jeder dazu gehört.
Eine Zusammenleben wo
Menschen sich gegenseitig helfen,
aufeinander Acht geben.
Aber auch Zeit um Neues zu lernen.
Wie eine andere Kultur, eine andere Sprache.
Unsere Gesellschaft wird immer bunter!
Jeder kann helfen damit sich alle wohl fühlen.
Aufeinander zugehen, sich kennenlernen und freundlich sein.

Es gibt viele Wege um Menschen zu treffen, ihnen zu helfen
und für sie da zu sein.
Zum Beispiel in Begegnungscafes, oder im Mehrgenerationenhaus der Diakonie in Olpe.
Oder man fragt beim türkischen Kulturverein nach, welche Veranstaltungen stattfinden.
Viele Termine findet man mit ein bisschen Suche auch im Internet.
Jeder kann etwas tun damit sich alle wohl fühlen!

Präsentation zum Kamingespräch.

 
 
 
 
 
 

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