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Kamingespräch der Möglichkeitsdenker zur Freundschaft

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12. Jun 2014

Rund 30 Interessierte folgten Ende Mai der Einladung der Möglichkeitsdenker zum Kamingespräch ins Rathaus der Stadt Netphen. Gemeinsam mit Dr. Bernhard Conrads ging man dem Thema "Wie bekomme ich einen besten Freund" nach.

von Rechts: Dr. Bernhard Conrads (Bundesgeschäftsführer i.R.) Erika Schmidt (Vorsitzende der Lebenshilfe Möglichkeits-Denker) Frank Langenbach (Stellv. Vorsitzende der Lebenshilfe Möglichkeits-Denker) und Inge Dohmwirth (Ehrenvorsitzende des Lebenshilfe e.V. Siegen)
von Rechts: Dr. Bernhard Conrads (Bundesgeschäftsführer i.R.) Erika Schmidt (Vorsitzende der Lebenshilfe Möglichkeits-Denker) Frank Langenbach (Stellv. Vorsitzende der Lebenshilfe Möglichkeits-Denker) und Inge Dohmwirth (Ehrenvorsitzende des Lebenshilfe e.V. Siegen)
© Lebenshilfe NRW

Rund 30 Interessierte waren Ende Mai der Einladung der Lebenshilfe Möglichkeitsdenker zum Kamingespräch ins Rathaus der Stadt Netphen gefolgt. Gemeinsam mit dem ehemalige Geschäftsführer der Bundesvereinigung Lebenshilfe, Dr. Bernhard Conrads, ging man dem Thema "Wie bekomme ich einen besten Freund" nach. Im Anschluss wurde bei Pizza und Cola weiter über Freundschaften gesprochen.

Im November 2013 hat sich die Lebenshilfe NRW dem internationalen Freundschaftsprogramm "Best Buddies - Beste Freunde" angeschlossen. Freundschaftspaare aus je einem Menschen mit und einem Menschen ohne Behinderung sollen dabei entstehen. Beide werden so für den anderen zu einem Türöffner in eine andere Lebenswelt. Dr. Bernhard Conrads gab ihm Rahmen des Kamingesprächs der Lebenshilfe Möglichkeitsdenker anschauliche Einblicke in dieses spezielle Modell. Das 1989 von Anthony K. Shriver, dem Neffen von John F. Kennedy, Programm hat das Ziel, persönliche Beziehungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern. Die Organisation ist inzwischen in über 50 Ländern fest verankert und erreicht weltweit fast 700.000 Menschen, davon auch etliche in Deutschland.

"Best Buddies - Beste Freunde" bietet reiche Erfahrungen für engagierte Menschen mit und ohne Behinderung. Viele interessante Begegnungen werden möglich. Gemeinsam erlebte Momente, der Blick in eine andere Lebenswelt, von und miteinander lernen... dies alles können Interessierte bei „Best Buddies - Beste Freunde“ erfahren. Neue Eindrücke und ein weitreichendes Verständnis für eine inklusive Gesellschaft kann entstehen. Mitmachen können engagierte Menschen in jedem Alter. Die dadurch entstehenden Freundschaftspaare unternehmen mindestens ein Jahr lang zweimal im Monat etwas, an dem sie gemeinsam Freude haben, und halten zusätzlich zweimal im Monat Kontakt miteinander. Sie können zum Beispiel zusammen ins Kino gehen, Fußball spielen oder schauen, schwimmen, shoppen, feiern oder einfach relaxen. Auch gegenseitige Besuche bei den jeweiligen Familien, zum Bespiel bei Geburtstagsfeiern, sind möglich. Wichtig ist nur der regelmäßige Kontakt und die Begegnung auf Augenhöhe.

Einfache Sprache:

Kamingespräch zum Thema "Beste Freunde"

Ende Mai fand ein Kamin-Gespräch statt.
Die Lebenshilfe Möglichkeits-Denker hatten dazu eingeladen.
Bernhard Conrads hat dort einen Vortrag gehalten.
Er war Geschäfts-Führer der Bundes-Vereinigung Lebenshilfe.
30 Besucher waren deshalb ins Rathaus von Netphen gekommen.
Gemeinsam hat man über Freundschaften gesprochen.

Die Lebenshilfe hat ein Angebot für alle, die noch Freunde suchen.
Das Angebot heißt "Best Buddies - Beste Freunde".
Die Idee kommt aus Amerika.

Menschen mit und ohne Behinderung bilden dabei Paare.
Sie treffen sich ein Jahr lang regelmäßig.
Zum Beispiel gehen sie zum Fußball, ins Kino oder auf einen Geburtstag.
Man zeigt sich, wie der andere lebt.
Dadurch können Freundschaften entstehen, die noch lange anhalten.

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