E-Mail
E-Mail

Möchten Sie uns schreiben?

Telefon
Telefon

Möchten Sie mit uns sprechen?
02233 93245-0

Bewohner kämpfen in Köln für Zebrastreifen

Vorlesen

10. Apr 2014

Nach langem Ringen hat der Bewohner-Beirat des "Franz-Goebbels-Hauses" in unmittelbarer Nähe der Wohnstätte ein neuen Zebrastreifen erkämpft. Er wird auch Kindern, älteren Menschen und allen Anwohner das Staßequeren erleichtern.

Hartnäckigkeit zahlt sich aus.
Hartnäckigkeit zahlt sich aus.
© Lebenshilfe NRW

Nach langem Ringen hat der Bewohner-Beirat der Lebenshilfe Wohnstätte "Franz-Goebbels" aus Köln-Volkhoven es geschafft: Auf einer Straße in unmittelbarer Nähe der Wohnstätte befindet sich ein nagelneuer Zebrastreifen, der es sowohl den Bewohnern selbst, aber auch Kindern, älteren Menschen und allen Anwohner des Stadtteils erleichtern soll, die befahrene Straße zu überqueren.

Stolz präsentieren die Mitglieder des Bewohner-Beirats "ihren" neuen Zebrastreifen, der nur durch hartnäckiges Anfragen und viele Unterstützer, Wirklichkeit werden konnte. "Wir möchten uns herzlich bei allen bedanken, die uns bei dem Projekt geholfen haben," freut sich der Bewohner-Beirat. "Besonders bei Frau Kutzner und Frau Billep von der Stadt Köln." Nötig war der Fußgängerüberweg geworden, um den Menschen mit Behinderung der Wohnstätte "Franz-Goebbels" in Köln-Volkhoven, die oft auch Geh- und/oder Sehbehinderungen haben, den Weg über die breite Straße zu erleichtern. So ist für sie alle mehr eigenständige Mobilität möglich. "Den Bewohnern ist es aber besonders wichtig zu betonen, dass sie den Zebrastreifen nicht nur alleine für sich gefordert haben", betont Wolfgang Holz, der sich als ehrenamtlicher Begleiter des Beirats für dieses Projekt stark gemacht hat. "Auch die anderen Anwohner des Stadtteils sollen davon profitieren." Und das ist sicherlich der Fall, denn es wohnen auch viele Familien mit Kindern in dem grünen Stadtteil von Köln. "Dieses Erfolgserlebnis bestärkt unsere Bewohner ihre politische Teilhabe weiter auszubauen und somit selbst einen Beitrag zur Inklusion zu leisten. Wir freuen uns auf das nächste Projekt!", meint Falk Terlinden, Leiter der Wohnstätte, abschließend.

Datenschutzhinweis

Diese Webseite nutzt Cookies und externe Komponenten, welche dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Datenschutzinformationen