E-Mail
E-Mail

Möchten Sie uns schreiben?

Telefon
Telefon

Möchten Sie mit uns sprechen?
02233 93245-0

Kollegium besucht Kunstwerkstatt der Lebenshilfe Aachen

Vorlesen

16. Jun 2010

Der diesjährige Betriebsausflug der Lebenshilfe Akademie hatte die Kunstwerkstatt innerhalb der Werkstätten & Service GmbH der Lebenshilfe Aachen zum Ziel.

Alexandra-Klausa-Berufskolleg
Alexandra-Klausa-Berufskolleg
© Lebenshilfe NRW

Der diesjährige Betriebsausflug der Lebenshilfe Akademie hatte die Kunstwerkstatt innerhalb der Werkstätten & Service GmbH der Lebenshilfe Aachen zum Ziel. Das ungewöhnliche Schaffen innerhalb der Werkstatt für Menschen mit Behinderung entdeckte eine Kollegin im Rahmen der Praxisbegleitung.

Seit fast fünf Jahren bildet die Haarener Werkstatt in Kooperation mit dem Lebenshilfe Berufskolleg Heilerziehungspfleger aus. Die Eigenprodukte sind inzwischen unübersehbar für jeden Werkstattbesucher, denn viele der wunderbaren, teilweise farbenintensiven und von großer Kreativität zeugenden Arbeiten zieren Flure und Büroräume. Die Gruppenleiterin Frau Hahner und die Kunsttherapeutin Frau Al-Khadra erläuterten dem Kollegium das Konzept der Kunstwerkstatt und stellten einzelne der zurzeit neun behinderten Künstler und Teile ihrer Werke vor. So war es möglich mit den Künstlern in Kontakt zu treten und auch unmittelbar Zeuge ihres Schaffens zu werden. Vor allem die individuelle Herangehensweise, die differenzierten Techniken, aber auch das große Selbstbewusstsein und der berechtigte Stolz auf das eigene Tun konnten beeindrucken. Dabei werden die Künstler in ihrem manchmal Wochen dauernden Arbeiten an einem Bild von geschulten Assistenten unterstützt. Abstrakte und auch gegenständliche Malerei, bis hin zu filigranen Zeichnungen von höchster Güte vermitteln manchmal Heiteres, beispielsweise beim Betrachten eines Bildes, auf dem die Künstlerin ihre Familie in der Badewanne sitzend gemalt hat.

Wie zu erfahren war, haben schon einige Galerien ihr Interesse signalisiert, das Werk des erst seit eineinhalb Jahren bestehenden Ateliers auszustellen. Zudem ist geplant, mit Künstlergemeinschaften zu kooperieren, sodass Künstler mit und ohne Behinderung zusammengeführt werden. Übrigens besteht durchaus Interesse, die Kunstwerke zu verkaufen, da sich die Kreativabteilung mittelfristig selbst finanzieren soll, was ihr unzweifelhaft gelingen wird. Die Schulsekretärin und das Lehrerkollegium jedenfalls waren nach dem Besuch einhellig der Meinung, dass hier Wichtiges zur Inklusion geleistet wird, und dabei „echte“ Kunst entsteht, die keinen Vergleich zu scheuen braucht.

Ausstellungstermine:
ab 18. Juli 2010 Ballsaal im Alten Kurhaus in Aachen, im Rahmen der Eröffnung der Euriade ab dem 8. August 2010 im Kreuzgang der Abtei Rolduc, Kerkrade

Datenschutzhinweis

Diese Webseite nutzt Cookies und externe Komponenten, welche dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Datenschutzinformationen