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Alle haben das gleiche Recht zu leben

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27. Nov 2013

Mitte November trafen sich in Netphen die Möglichkeitsdenker mit über 100 Teilnehmer*Innen zur Jahrestagung "Alle haben das gleiche Recht zu leben". Es wurde am Ende die "Netphener Erklärung" unterschrieben.

Über 100 TeilnehmerInnen mit und ohne Behinderung trafen sich Mitte November im Ratssaal der Stadt Netphen zur Jahrestagung der Lebenshilfe NRW Möglichkeitsdenker zum Thema "Alle haben das gleiche Recht zu leben". In Anwesenheit von Lebenshilfe Bundesgeschäftsführerin Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust wurde von allen Anwesenden die "Netphener Erklärung" unterschrieben.

Nach einigen Grußworten, u.a. von Monika Oncken, Geschäftsführerin Lebenshilfe Bildung NRW gemein. GmbH, und Paul Wagener, Bürgermeister der Stadt Netphen, referierte Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust zum Thema "Alle haben das gleiche Recht zu leben". Im Anschluss berichteten Prof. Dr. Albrecht Rohrmann der Universität Siegen und Erika Schmidt, Vorsitzende Möglichkeitsdenker, über das Kamingespräch vom August mit dem Schwerpunkt "Wo habt ihr uns hingebracht? Was geschah mit Menschen mit Behinderung in der Nazi-Zeit". Über das Kamingespräch im Oktober "Sterben, Trauer und Tod" erzählte im Anschluss Pfarrer Friedemann Hillnhütter. Illustriert wurden die Inhalte von Nelo Thies mit einem Puppentheater.

Nach der Pause ging es dann für alle arbeitsintensiv weiter. Rainer Damerius, Beauftragter für Behindertenfragen der Stadt Siegen stellte in einem persönlichen Bericht sehr anschaulich "Das Leben von Menschen mit Behinderung in dieser Gesellschaft" vor, während Elisabeth Marx-Köppen, Vorsitzende der Lebenshilfe Bochum, anschließend einen Vortrag mit dem Schwerpunkt "Lebensrecht für alle Menschen!" hielt.

Als letzen Tagungspunkt stand die Netphener Erklärung auf dem Programm. Diese beinhaltet im wesentlichen die Forderung nach einer Wertschätzung von menschlichem Leben ohne Einschränkungen. Die TeilnehmerInnen setzten sich durch ihre Unterschrift für das gleiche Lebensrecht von Menschen mit und ohne Behinderung ein, ohne z.B. Sonderregelungen bei der Abtreibung von Kindern mit Behinderung.
Alle Anwesenden haben die Erklärung unterzeichnet.

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