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3. Jahrestagung der Lebenshilfe Möglichkeitsdenker

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08. Dez 2014

Wie lassen sich Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt integrieren? Das waren Fragen, mit denen sich die Teilnehmer im Plenarsaal der Stadt Netphen bei der 3. Jahrestagung der Lebenshilfe-Möglichkeitsdenker beschäftigten.

Wie lassen sich Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt integrieren? Geht das überhaupt? Das waren die Fragen, mit denen sich rund 80 Teilnehmer am Samstag, den 22.11. im Plenarsaal der Stadt Netphen bei der 3. Jahrestagung der Lebenshilfe-Möglichkeitsdenker beschäftigten. Wichtig war es allen Verantwortlichen, dass - wie schon in den Vorjahren - die Beiträge in Leichter Sprache vorgetragen wurden, damit auch die anwesenden Menschen mit Behinderung problemlos teilnehmen konnten.

"Beide Fragen seien grundsätzlich mit Ja zu beantworten, allerdings müssen die Voraussetzungen jeweils besonders günstig sein", fasste Prof. Dr. Albrecht Rohrmann von der Siegener Universität zusammen. Es sei vieles möglich, es gebe auch die Rechte dafür, aber es müsse auch noch vieles getan und erreicht werden. Die vorhandenen Gesetze seien leider nötig, weil sich auf freiwilliger Basis oft nichts tue, bedauerte Siegens Beauftragter für Behindertenfragen, Rainer Damerius.

In diesem Bereich konnte Ina Hüffer vom Integrationsfachdienst (IFD) für Siegen-Wittgenstein und Olpe über gute Erfahrungen bei der Vermittlung von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt berichten. Sie gehe mit den Probanden zu potenziellen Arbeitgebern, begleite sie durch Praktika und auch danach.

Ganz wichtig sei es, an die Öffentlichkeit zu gehen, sagte Steven David James, einer der Mitbegründer der Möglichkeitsdenker, der vor einigen Jahren den „Sprung“ aus der AWO-Werkstatt zum Mitarbeiter der Lebenshilfe geschafft hatte: „Ich habe eine Schwäche beim Lesen und Schreiben. Ich kann und will aber arbeiten.“ Wer zwei gesunde Hände und den entsprechenden Willen habe, solle auch von der Gesellschaft eine Chance bekommen. Und das dürfe nicht nur intern diskutiert, sondern müsse auch immer wieder in die Gesellschaft getragen werden.

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