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Heilerziehungspflege in Europa - grenzenlos interkulturell

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Europapräsentationen am Lebenshilfe NRW Berufskolleg

Eine bunte Gruppe von Teilnehmenden des Lebenshilfe NRW Berufskollegs ist begeistert und voller neuer Eindrücke von der inklusiven Europäischen Studienwoche zurückgekehrt. Eine Woche lang begegneten sich Menschen unterschiedlicher Kulturen und nutzten die Kunst als gemeinsame Sprache, getreu dem Motto MotivARTE – Stark sein. Eine Welt für alle gestalten.

Teilgenommen haben Fachschulen der Heilerziehungspflege aus mehreren deutschen Bundesländern und eine Berufsschule sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe der spanischen Partner vor Ort. Organisiert wurde die Begegnung vom Arbeitskreis Europa der Bundesarbeitsgemeinschaft der Ausbildungsstätten für Heilerziehungspflege in Deutschland e.V. (BAG HEP), auch unter Beteiligung des Lebenshilfe NRW Berufskollegs zusammen mit der IES Jacaranda in Brenes und unterstützt von der Gemeinde El Viso del Alcor.

Fast hundert Auszubildende der Heilerziehungspflege, Schüler:innen, Menschen mit Assistenz, Praxisanleiter:innen und Lehrkräfte tauschten sich über Themen aus, die sie bewegten und die sie aus ihrem Alltag mitbrachten. Es ging um Fragen wie: Was beschäftigt mich? Was hat mich geprägt? Was sind meine Bedürfnisse? Was schränkt mich ein? Was kann ich tun? Wie werde ich gehört? Die Teilnehmenden drückten sich durch Tanz, Musik, Theater, Fotografieren, kreatives Schreiben und Gestalten aus, nutzten also die Kunst als gemeinsame Sprache. Durch die Kunst wurden Begegnungen gestaltet, Motivation ausgedrückt, Stärke gewonnen und einen gemeinsamen Blick in die Zukunft geworfen.

Am Ende der Woche wurden die Ergebnisse der Workshops im öffentlichen Theater in El Viso del Alcor vor einem großen Publikum vorgestellt. Nach einem gemeinsamen Essen hieß es Abschied nehmen. Doch nicht für immer, es haben sich vielen neue Freundschaften und Vernetzungen entwickelt.

Stimmen zur Studienwoche:

„Mir hat total gut gefallen, dass so viele verschiedene Leute hier sind, dass die Kommunikation so gut geklappt hat, auch wenn wir nicht alle die gleiche Sprache sprechen. Alle sind total geduldig und gehen wohlwollen miteinander um und es macht einfach Spaß, sich drauf einzulassen und so in den Austausch zu kommen. Ich bin total zufrieden mit den Ergebnissen aus den Workshops. Wir haben ganz tolle Sachen gemacht. Die Teilnehmenden haben mich total überrascht mit ihrer Offenheit und ihrer Motivation auch neue Dinge auszuprobieren.
Rebecca, Lehrkraft aus Deutschland
Für mich persönlich ist es das erste Mal, dass ich mit so vielen Leuten, mit so vielen unterschiedlichen Eigenschaften gearbeitet habe, die alle das Gleiche gemacht haben. Und dann die wachsende Zufriedenheit der einzelnen zunimmt, zu beobachten, wie sich jede und jeder selbst verwirklichen kann.
Anastasio, Schulleiter aus Spanien
Mir hat an dieser Woche am meisten gefallen, dass wir hier einen Moment erleben, in dem Inklusion immer präsent ist. Und so alle Teilnehmenden interagieren, unabhängig von ihren persönlichen Charakteristika. Und das mit so viel Normalität.
Lorena, Lehrkraft aus Spanien
Wir haben in unserem Workshop getanzt. Wir waren eine bunte Gruppe. Wir konnten uns mit Händen und Füßen ganz gut unterhalten bzw. zeigen, was wir gerade ausprobieren wollen, weil man durch Tanz über eine andere Ebene kommunizieren kann als nur über Sprache. Ich fand es sehr sehr schön, es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich würde sehr gerne wieder teilnehmen.
Darja, Auszubildende der Heilerziehungspflege
Kofinanziert durch Erasmus+ der Europäischen Union

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