Mensch achte den Menschen

Lebenshilfe Möglichkeitsdenker besuchen Gedenkstätte Hadamar

Mitte Juli reiste eine Gruppe von Menschen mit Behinderung auf Initiative der Lebenshilfe Möglichkeitsdenker in die Gedankstätte Hadamar, um sich vor Ort weiter über das Euthanasie-Verbrechen während des Nationalsozialismus zu informieren. Für alle Teilnehmer war es ein Ausflug in ein sehr dunkles Kapitel, was bei vielen für spürbare Betroffenheit sorgte.

Allein mehr als 10.000 Menschen wurden in Hadamar während des Nationalsozialismus mit Gas getötet. Viele weitere wurden medikamentös vergiftet oder mussten verhungern: Erschreckende Bilder lässt die Mitarbeiterin der Gedenkstätte in Hadamar vor den Augen der 25 TeilnehmerInnen mit und ohne Behinderung auferstehen. Eindrücke, die bei vielen noch lange nachwirken. Viele Fragen zum Thema Euthanasie, Nationalsozialismus oder 2. Weltkrieg konnten in leichter Sprache geklärt werden. Einige, z.B. die Frage nach dem Warum, bleiben hingegen weitestgehend unbeantwortet.

Die Gedenkstätte Hadamar erinnert an die Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie-Verbrechen. Sie versteht sich als ein Ort des Gedenkens, der historischen Aufklärung und politischen Bildung und richtet sich dabei an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ihre Aufgabe ist es, Kenntnisse über die NS-Euthanasie-Verbrechen zu vermitteln, aber auch aktuelle Fragestellungen der politischen Bildung zu thematisieren.

Einfache Sprache:

Besuch der Gedenk-Stätte in Hadamar

Mitte Juli reiste eine Gruppe nach Hadamar.
Sie besuchten die Gedenk-Stätte.
Dort wurden viel Menschen getötet.
Das war während der Nazi-Zeit.
Eine Mitarbeiterin hat erklärt, wie das war.
Es wurden Fragen gestellt.
Viele Teilnehmer hat das sehr berührt.
Sie waren traurig.
Und wütend.
Alle waren froh, jetzt mehr darüber zu wissen.

 
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