Integrationsunternehmen

Engagement über das gesetzlich vorgegebene Maß hinaus - und dennoch wirtschaftlich arbeiten. Dies sind die beiden Kerngedanken von Integrationsunternehmen, -betrieben oder -abteilungen.

Unter Integrationsunternehmen versteht man Betriebe, in denen mindestens 25 Prozent Menschen mit Behinderung tätig sind. Damit stellen sie deutlich mehr Arbeitsplätze als gesetzlich vorgegeben zu Verfügung. Alle ArbeitnehmerInnen erhalten dabei die auf dem Arbeitsmarkt gängigen Bedingungen, wie ortsübliche Entlohnung oder Kündigungsschutz. Integrationsunternehmen haben sich insbesondere im Rahmen der Integration schwerbehinderter Menschen bewährt.

Integrationsunternehmen unterliegen den allgemeinen Markt- und Wettbewerbsbedingungen und müssen aus diesem Grund solide geplant und geführt werden. Ihre Produkte sind qualitativ hochwertig. Für den erhöhten Aufwand, der sich wegen des hohen Anteils an ArbeitnehmerInnen mit Behinderung (§ 132 SGB IX) ergeben kann, erhalten alle Betriebe einen Nachteilsausgleich.
Die nötigen Investitionen für die Schaffung dieser Arbeitsplätze fördern das Land Nordrhein-Westfalen und der Landschaftsverband Rheinland (LVR) - je zur Hälfte aus Mitteln des LVR-Integrationsamtes und des Landesprogramms "Integration unternehmen!".
Der LVR leistet darüber hinaus laufende Zuschüsse zu den Personalkosten der schwerbehinderten Beschäftigten.

Die Lebenshilfe NRW hat 2010 bereits eine Integrationsabteilung gegründet. 

  • Die Integrationsabteilung soll Bedingungen schaffen, in denen Menschen mit Behinderung ihre Fähigkeiten und Leistungsstärken auf dem Arbeitsmarkt optimal einsetzen können. Ziel ist es, Unternehmen den Weg zu ebnen, mehr Menschen mit Behinderung zu beschäftigen.
  • Außerdem bietet die Lebenshilfe NRW selbst Dienstleistungen und dadurch Arbeitsplätze an. Vorrangig werden Menschen mit Lern- und geistiger Behinderung beschäftigt, die ohne Unterstützung keine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt hätten. Es werden Menschen beschäftigt, die nicht in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) arbeiten möchten oder derzeit keiner Beschäftigung nachgehen. Mit einer Übergangsphase in der WfbM können Schulabgänger aus Integrationsschulen und Förderschulen in das Projekt einbezogen werden. Grundsätzlich wird in kleinen Teams (min. 2 Personen) gearbeitet, in denen sich MitarbeiterInnen mit und ohne Behinderung gegenseitig unterstützen, motivieren, in Krisensituationen und bei Problemen beistehen, Vorbild sind.
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Bei allgemeinen Fragen zu Integrationsabteilungen steht Ihnen Beate Rohr-Sobizack gerne zur Verfügung.
Tel.: 0 22 33 / 93 245 – 32
Fax: 0 22 33 / 93 245 – 732
E-Mail: roh@lebenshilfe-nrw.de

Bei Fragen zur Integrationsabteilung der Lebenshilfe Bildung NRW gem. GmbH steht Ihnen Marco Thoma gerne zur Verfügung.
Tel.: 0 22 33 / 93 245 - 47
Fax: 0 22 33 / 93 245 - 650
E-Mail: thoma.marco@lebenshilfe-nrw.de
Abtstr. 21, 50354 Hürth

 

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